Medizinische Fachausdrücke und Abkürzungen auf unseren Seiten:
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| Abkürzungen | gr. | griechisch |
| lat. | lateinisch | |
| frz. | französisch | |
| s. | sächlich | |
| w. | weiblich | |
| m. | männlich |
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Abszess m. lat. Begrenzte Eiteransammlung im Körpergewebe. Ursache ist die Folge einer bakteriellen Infektion.
Abusus lat. Missbrauch von Genuss- oder Suchtmitteln
adstringieren lat. zusammenziehen
Akupunktur w. alte, traditionelle, chinesische Medizin, bei der dünne Nadeln in die Haut gestochen werden. Die Einstichstellen liegen auf sogenannten Meridianen, die meistens Beziehungen zu bestimmten Organen bzw. Organsystemen haben.
Allergie w. gr. (anders; Verrichtung) angeborene oder erworbene Änderung der Reaktionsfähigkeit des Immunsystems gegenüber körperfremden, eigentlich unschädlichen Substanzen, die als Allergen erkannt werden.
Anästhesie w. gr. Empfindungslosigkeit, Schmerzbetäubung
Androgen s. gr. zu andro- Mann. Männliche Geschlechtshormon. Zu ihnen gehören u. a. das Testosteron.
Angina w. lat. verengen, erdrosseln
Angina pectoris w. lat. pectus, pectoris, plötzlich einsetzende, Sekunden bis Minuten anhaltende Schmerzen im Brustkorb durch Verengung der Herzkranzgefäße
Antazida s. Medikament zur Reduktion der Magensäure.
Antibiotika s. Sammelbezeichnung für bestimmter Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen, Streptomyzeten oder Bakterien und deren synthetischen Abkömmlinge
Antirheumatika s. Medikament gegen rheumatische Erkrankungen.
Anus m. lat. After Darmausgang
Apoplexie w. gr. Schlaganfall, Gehirnschlag
Arterie w. gr. Schlagader Arterien sind Adern, die vom Herzen weg führen.
atrioventrikular lat. atrium = Vorhof (des Herzens), ventriculus = Herzkammer; zwischen Herzvorhof und Herzkammer gelegen.
AV Block m. AV-Überleitungsstörung: Kurzbezeichnung für atrioventrikuläre Überleitungsstörung.
Ballismus m. gr. (das Tanzen) unwillkürliche meist einseitige Schleuderbewegung der Arme oder der Beine.
Biosynthese w. Aufbau von chemischen Verbindungen in lebenden Zellen zur Aufrechterhaltung der physiologischen Funktion des gesamten Organismus.
Bradykardie w. gr. langsame Herztätigkeit.
Cancer m. lat. Krebs, Karzinom.
Cardia w. gr. auch Kardia: 1. Herz, 2. Mageneingang
Cerebellum Kleinhirn. Teil des Gehirnes im hinteren Schädel unter dem Großhirn gelegen. Das C. ist das Kontrollzentrum der Bewegung.
Cholera w. gr. Gallenbrechdurchfall, meldepflichtige Infektionskrankheit. Verbreitung vorwiegend in Afrika, Lateinamerika. Die Übertragung geschieht in der Regel durch verseuchtes Trinkwasser.
chronisch langsame Entwicklung bzw. langsamer Verlauf (einer Krankheit)
Colitis ulcerosa w. chronische Entzündung der Dickdarmschleimhaut.
Colon s. gr. Glied; auch Kolon, Hauptteil des Dickdarmes.
Defäkation w. lat. Stuhlentlehrung
Dermatitis w. gr. Hautentzündung.
Diabetes insipidus m. gr. anhaltende Ausscheidung sehr reichlicher Harnmengen infolge einer Störung der Hypophyse und des Zwischenhirns.
Diabetes mellitus m. gr. Zuckerharnruhr, Zuckerkrankheit, Ausscheidung von Zucker im Harn infolge einer Störung der Bauchspeicheldrüse.
Diarrhoe w. gr. das Durchfließen. dünnflüssiger, reichlicher Stuhl, sogenannter Durchfall.
digital lat. (zu digitus Finger) mit dem Finger.
Diuretika Arzneimittel, die durch Wirkung an der Niere die Ausscheidung von Wasser steigern.
DNA Abkürzung für (englisch) desoxyribonucleid acid; Desoxiribonukleinsäure (DNS). Die DNA ist vorwiegend in den Chromosomen des Zellkernes lokalisiert. Sie ist der Träger der genetischen Informationen.
dorsal lat. (zu dorsum Rücken) den Rücken betreffend.
Duodenum s. lat. Zwölffingerdarm, erster Abschnitt des Dünndarmes
Dys- gr. Wortteil mit der Bedeutung: Miß- oder Un-.
Dysmenhorrhoe w. gr. schmerzhafte Monatsblutung der Frau.
Dystonie, vegetative w. gr. siehe Syndrom, psychovegetatives
Dysurie w. gr. erschwerte (schmerzhafte) Harnentleerung durch Harnabflußbehinderungen oder Harnweginfektionen.
Eklampsie w. gr. hervorblitzen: lebensbedrohende, blitzartig auftretende Krämpfe in der Schwangerschaft oder im Wochenbett.
Elektrolyte m. gr. (gelöst) Verbindungen, die in wässriger Lösung zu Ionen zerfallen.
Elektrolythaushalt m. gr. Bezeichnung für den durch Aufnahme und Ausscheidung geregelten Bestand an Elektrolyten.
Ekzem s. gr. Entzündung der Haut
Endemie w. gr. (einheimisch, im Volk) ständiges Vorkommen einer (Infektions-) Erkrankung in einem begrenzten Gebiet.
Endokrinum s. gr. Drüsen mit innerer Sekretion (Hormondrüsen)
Epilepsie w. gr. (Anfall, Fallsucht) anfallsweise auftretende Funktionsstörung des Gehirns.
Erysipel s. gr. Wundrose, akute Entzündung, meist bedingt durch Streptokokken
Escherichia coli w. (Colibakterium, Kolibakterium) Bakterium aus einer Gruppe von weltweit verbreiteten Bakteriengattung. Erreger von Diarhoeen und Harnwegserkrankungen
Exsikkose w. lat. Austrocknung. Verminderung der Körperflüssigkeit.
Exsudat s. lat. das Ausgeschwitzte: durch Entzündung bedingte Ausschwitzung von Flüssigkeit und Zellaustritt aus den Blutgefäßen und Lymphbahnen.
Fango m. ital. Mineralschlamm vulkanischen Ursprungs. Ablagerung auf dem Boden heißer Quellen. Der Schlamm wird gemahlen und mit heißem Wasser zu Brei angerührt. Fango wird unter anderem für Umschläge und Packungen bei rheumatischen Erkrankungen eingesetzt.
Felsenbein w. Bereich des Schläfenbeins, eines Schädelknochens. Das Felsenbein enthält das Innenohr.
Fistel w. lat. (fistula - Röhre) angeborener oder erworbener röhrenförmiger Gang zwischen Körperhöhlen und der äußeren oder inneren Körperoberfläche
Flatulenz w. lat. (zu flare - blasen) Aufblähung der Därme; Abgang von Blähungen
Follikel m. lat. Beutelchen. Aus F.-Zellen bestehende Hülle, in der eine Eizelle im Eierstock heranreift. Bildungsstätte von Hormonen (Östrogene)
Fraktur w. lat. (fractura - Bruch) Knochenbruch auch Zerreißung von Haut z.B. Leistenbruch
Gastritis w. gr. Magenkatarrh, Entzündung der Magenschleimhaut
Geriatrie w. gr. Lehre von den Greisenalterkrankheiten
Gluten s. lat. Kleber, Eiweißbestandteile im Getreide, besonders Weizen
Hämatom w. gr. Bluterguss; durch Trauma entstandene Blutansammlung im Gewebe.
Herzglykoside w. Medikamente aus Natur- oder synthetischen Stoffen z.B. Digitalis oder Strophantus
Hirnnerven w. lat. (nervus Sehne, Saite) Es gibt zwölf Hirnnervenpaare. Sie treten direkt aus dem Gehirn aus. Sie werden in der Reihenfolge ihres Austrittes von vorn nach hinten mit römischen Ziffern numeriert.
Hormone w. gr. in Bewegung, antreiben; Regulatormoleküle, die von den innersekretorischen Drüsen produziert und direkt in das Blut abgegeben werden.
Hypertonie w. gr. Bluthochdruck. Dauernde Erhöhung des Blutdruckes auf Werte von systolisch > 140 mmHg und diastolisch > 90 mmHg.
Hyperventilation w. über den Bedarf hinausgehende Vertiefung oder Beschleunigung der Atmung. Dies führt zu einer Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichtes.
Hypoglykämie w. Absinken des Blutzuckerspiegels auf Werte von unter 2,8 mmol/l.
Hypotonie w. niedriger Blutdruck. Dauernde Erniedrigung des Blutdruckes auf Werte von systolisch < 100 mmHg und diastolisch < 60 mmHg.
Hypophyse w. gr. (Nachwuchs, Sprössling) Hirnanhang, innersekretorische Drüse, die den anderen innersekretorischen Drüsen übergeordnet ist.
Ileus m. gr. zusammendrängen, einschließen. Störung der Darmpassage, Darmverschluss
Immunität w. lat. (immunis frei, verschont, rein) Unempfindlichkeit des Organismus für eine Infektion mit krankmachenden Mikroorganismen wie Viren oder Bakterien.
Infektion w. Übertragung, Haftenbleiben und Eindringen von Viren, Bakterien, Pilzen oder anderen Mikroorganismen in den menschlichen Körper und Vermehrung in ihm.
Injektion w. lat. Einspritzung
Inkubationszeit w. lat. (incubare bewachen, Brüten) Zeit zwischen der Ansteckung (Eindringen des Krankheitserregers in den Körper) bis zum Auftreten erster Krankheitszeichen.
Intoxikation w. (lat. in, hinein; gr. Pfeilgift) Vergiftung
Iris w. gr. Regenbogenhaut des Auges
Kalorie
w. frz. zu lat. calor >Wärme<. Alte Maßeinheit für Wärmemenge, auch
Maßeinheit für den Energiewert von Nahrungsmitteln. 1000 cal = 1kcal auch 1K.
Heutige Maßeinheit für die Wärmemenge ist das Joule.
1 cal entsprechen ca. 4,185 Joule.
kardiovaskulär Herz und Gefäße betreffend.
Klimakterium s. gr. Stufe, Treppe. Die Wechseljahre (der Frau) zwischen 45 und 55 Jahren. Aufhören der inneren Sekretion der Eierstöcke und der Menstruation.
Konsistenz w. lat. Stoffbeschaffenheit; die äußere Beschaffenheit eines Stoffes und sein Verhalten gegen Formveränderung.
Konstitution w. lat. Zusammensetzung, Anordnung, Begründung, Verfassung, die einer Person eigentümliche, angeborene und umweltbedingte, Schwankungen unterworfene Beschaffenheit.
Kontraindikation w. lat. Gegenanzeige; Grund ein Mittel oder eine Operationsmethode nicht anzuwenden.
kaudal lat. (zu cauda Schwanz) schwanzwärts, fußwärts, abwärts liegend.
kranial lat. (zu cranium Schädel) zum Kopf gehörend, kopfwärts.
lateral lat. (zu latus Seite) seitwärts, auswärts
lumbal lat. die Lenden betreffend.
Lymphsystem s. lat. (Lymph- Wortteil mit der Bedeutung: klares Wasser, Quellwasser). Zusammenfassung der Lymphgefäße und Lymphknoten. Diese transportieren Flüssigkeiten aus dem Gewebe wieder zurück in den Blutkreislauf.
Menopause w. zu gr. men Monat und pausis Ende. Bei der Frau der Zeitpunkt der letzen regulären Menstruation.
Miktion w. lat. Wasserlassen, Harnlassen, Blasenentleerung.
Morbus Menière m. Funktionsstörung des Innenohrs mit Drehschwindel, Hörminderung und Ohrgeräuschen..
Morphologie w. gr. Formenlehre, Gestaltenkunde, Lehre von der Körper-(Organ-)Form und Körperstruktur. (Wortbildung von Goethe.)
Multiple Sklerose w. Abk. MS. Entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems. Ursachen sind nicht geklärt.
Murein s. lat. (murus Mauer) Hauptbestandteil der Bakterienzellwand.
Muskel m. lat. (musculus Mäuschen) die fleischigen Teile eines menschlichen oder tierischen Körpers. Durch Zusammenziehen und Erschlaffen werden Bewegungen möglich.
Muskulatur w. lat. die Gesamtheit der Muskeln des menschlichen Körpers.
Muskulatur, glatte Vorkommen in der Wandung innerer Hohlorgane wie Magen, Darm, Blutgefäße, Harnblase usw. Unterliegt nicht dem Willen.
Muskulatur, quergestreifte Skelettmuskulatur, unterliegt dem Willen, befähigt zur Bewegung.
Myasthenia gravis w. gr. krankhafte Muskelschwäche, Autoimmunkrankheit
NAD Nikotinsäureamid-adenin-dinukleotid, Coenzym wasserstoffübertragender Enzyme des Energiestoffwechsels, das vor allen in den Mitochondrien und im Zytoplasma tierischer und pflanzlicher Zellen vorkommt.
Neurotransmitter w. chemische Überträgersubstanzen: Acetylcholin, Adrenalin, Noradrenalin (sowie deren chemische Vorstufe Dopamin), Serotonin u.a. Die Stoffe wirken an den Synapsen im Nervengewebe.
Nystagmus m. gr. Augenzittern; unwillkürliche, rhythmisch verlaufende Augenbewegung. Die Richtung des N. wird benannt nach der schnellen Phase der Augenbewegung.
Obstipation w. lat. Stuhlverstopfung
Ödem s. gr. Schwellung; krankhafte Wasseransammlung im Unterhautgewebe, besonders bei Herzschwäche und Nierenerkrankungen.
Osteomalazie w. gr. Knochenerweichung
Osteoporose w. zu gr. os Knochen, poros Öffnung. Knochenschwund. Überschreitung der altersspezifischen Rückbildung der Knochenmasse.
Östrogen s. gr. Geschlechtshormon. Sie beeinflussen das Wachstum der weiblichen Geschlechtsorgane.
Pankreas w. gr. Bauchspeicheldrüse
para... gr. Vorsilbe mit der Bedeutung von: bei, neben, entlang
Paratyphus m. meldepflichtige, typhusähnliche Infektionskrankheit. Erreger: Salmonella paratyphi. Der Verlauf ist meist milder als bei Typhus abdominalis.
Parästhesie w. gr. Sinneswahrnehmung. Missempfindung wie Kribbeln oder Taubheit der Haut, Einschlafen der Glieder
paroxismal gr. Anfall, Krampf, in Anfällen auftretend
Pathologie w. gr. Lehre von den Krankheiten, ihren Ursachen, den durch sie entstehenden körperlichen Veränderungen, ihrer Entstehung, Wesen und ihren klinischen Erscheinungen.
Permeabilität w. lat. Durchlässigkeit
Physiologie w. gr. Lehre von der Erforschung der physischen Grundlage der Vorgänge und Funktionen des organischen Lebens.
Phytopharmaka s. gr. pflanzliches Medikament
Pneumonie w. gr. Lungenentzündung
prä- oder prae- lat. Wortteil mit der Bedeutung vor-, vorzeitig, vor anderen
prämenstruelles Syndrom s. (Syndrom gr. Gruppe von Krankheitszeichen) Charakteristische körperliche und psychische Veränderungen, die ca. 7-10 Tage vor der Regelblutung der Frau (Menstruation) eintreten. Die Veränderungen sind individuell verschieden und verschwinden meist bei Eintritt der Menstruation.
praeperiostal lat. (prae- davor liegend), (Periost, Knochenhaut), vor der Knochenhaut
Psychosomatik w. gr. Wechselwirkung von Körper und Seele.
Quarantäne w. frz. Befristete Isolierung ansteckungsverdächtiger oder an bestimmten Infektionen erkrankter Personen
Radikale, freie s. lat. Atom oder Molekül mit einem ungepaarten Elektron. Sie sind sehr reaktiv.
reponibel lat. reponieren Knochen oder Organe wieder in die normale Lage zurückbringen.
rezidivieren lat. zurückfallen, Wiederausbrechen einer Krankheit nach Ausheilung.
Roemheld Syndrom w. benannt nach dem Internisten Ludwig Roemheld 1871-1938. Synonym für gastrokardialen Symptomenkomplex. Durch geblähten Magen und/oder Darm kommt es zum Zwerchfellhochstand. Dies löst wiederum Herzbeschwerden aus.
Salmonella w. (benannt nach Daniel Salmon, amerikanischer Bakteriologe 1850-1914) Gattung beweglicher Stäbchenbakterien.
Serotonin s. (zu Serum und Tonus) Gewebshormon aus einer Aminosäure. Wirkt als Neurotransmitter im Zentralnervensystem und im Magen-Darm-Trakt. Es wirkt zusammenziehend auf die glatte Muskulatur des Darmes.
Sinusitis w. lat. Nasennebenhöhlenentzündung
Störung, funktionelle w. siehe Syndrom, psychovegetatives
Syndrom, psychovegetatives s. gr. Auftreten einer Gruppe von Krankheitssymptomen ohne einen organischen Befund oder eine Ursache. Auch funktionelle Störung.
Symptom s. gr. Zufall; (Krankheits-) Anzeichen, Merkmale
Synonym s. gr. gleichnamig, gleichbedeutend, sinnverwandt
Synthese w. gr. Zusammenfügung
Tenesmus m. lat. Beständiger schmerzhafter Drang, Stuhldrang
Therapie w. gr. Bedienung; die (ärztliche) Behandlung, Heilverfahren
Thrombose w. gr. Verstopfung von Blutgefäßen durch Blutgerinnsel
Tinnitus aurium m. (lat. Tinnitus - Geklingel, aures - Ohren) Ohrgeräusche
Tonsillitis w. lat. Mandelentzündung
Tonus m. gr. Spannung; Spannungszustand der Organe z.B. der Muskulatur
Transsudat s. lat. nichtentzündliche Ausschwitzung, Erguss in die Körperhöhlen und Gewebe.
Tremor m. lat. Zittern. Rasche Zusammenziehung und Erschlaffung eines Muskels.
Tumor m. lat. Geschwulst, Zunahme von Gewebevolumen
Typhus abdominalis m. gr. (Umnebelung der Sinne) schwere meldepflichtige Infektionskrankheit. Erreger: Salmonella typhi.
ubiquitär lat. überall verbreitet
Ulcus, Ulkus m. lat. Geschwür, besonders Magengeschwür
Uvula w. lat. Zäpfchen am Gaumen
Variola w. lat. (zu varius scheckig, bunt, verschieden) Pocken, Blattern. Infektionskrankheit, Erreger: Variolavirus. Von der WHO 1977 für ausgerottet erklärt.
Varizellen w. lat. Windpocken, Wasserpocken; Infektionskrankheit durch Erstinfektion nicht immuner Personen mit Varicella-Zoster-Virus
Venen w .lat. Blutgefäß. Venen sind Adern, die zum Herzen hin führen.
ventral lat. (zu venter Bauch) bauchwärts
Vestibularapparat m. (lat. vestibulum - Vorhof) Gleichgewichtsorgan, Teil des Innenohres.
Vibrio cholerae m. Erreger der Cholera. Stäbchenförmiges, begeißeltes Bakterium.
Villi intestinales w. lat. (zu villus zottiges Haar) Dünndarmzotten. Durch die Zotten wird die Oberfläche des Dünndarmes um das fünffache erhöht.
Windpocken w. siehe Varizellen
Xanthelasma s. gr. gutartige, gelbe flächenhafte Geschwulst an der Lidhaut des Auges
Yersinia w. Gattung von Stäbchenbakterien; Y. pestis Erreger der Pest
Zelle w. lat. das kleinste lebende Baustück eines Lebewesens
zerebral lat. zum Gehirn gehörig
zerebrospinal lat. Gehirn und Rückenmark betreffend
Zyste w. gr. Geschwulst mit flüssigem, schleimigem oder breiigem Inhalt
Zystitis w. gr. Blasenentzündung
Zytostatika Substanzen, die die Zellteilung verhindern. Verwendung in der Tumortherapie.